Analyse und Notiz

Die umstrittene Rückkehr der Abdolbaqi-Familie nach Abadan; Die Wunde von Metropol ist wieder aufgeflammt

Die erneute Anwesenheit der Abdolbaqi-Familie in Abadan hat die Wunde des Einsturzes des Metropol-Turms neu aufgerissen und die Sorgen verstärkt.

Die umstrittene Rückkehr der Abdolbaqi-Familie nach Abadan; Die Wunde von Metropol ist wieder aufgeflammt t.me
Die umstrittene Rückkehr der Abdolbaqi-Familie nach Abadan; Die Wunde von Metropol ist wieder aufgeflammt

In den letzten Wochen gibt es Berichte über die Rückkehr eines der Brüder Abdolbaqi nach Abadan und den erneuten Beginn von Projekten in dieser Stadt; eine Rückkehr, die für die Bewohner nichts anderes bedeutet als die Rückkehr des Mörders an den Tatort.

Die infizierte Wunde von Metropol

Die Stadt hat die bittere Tragödie des Einsturzes des Metropol-Turms noch nicht überwunden. Viele Menschen glauben, dass Hossein Abdolbaqi – der Eigentümer des Abdolbaqi-Konzerns – bei dem Vorfall nicht ums Leben gekommen ist, sondern mit Unterstützung des damaligen Staatsanwalts von Abadan das Land verlassen hat. Jetzt ist die erneute Anwesenheit dieser Familie wie Salz auf eine Wunde, die noch offen und infiziert ist.

Netzwerk von Korruption und Macht

Der Name Abdolbaqi ist in Abadan mit Korruption und Verbindungen zu einflussreichen Personen verknüpft. Er wird als „Geldbeutel“ für den korrupten Bürgermeister und andere lokale Beamte angesehen, die jahrelang von ihm profitiert haben. Laut den Aussagen des damaligen Staatsanwalts konnte Abdolbaqi mit seinem Geld an jedem Ort im Iran Immobilien kaufen und in Abadan für politische und unpolitische Zwecke ausgeben.

Jetzt stellt ihre Rückkehr kurz vor den Wahlen zum Stadtrat eine neue Gelegenheit für korrupte Strömungen dar und ist für die Menschen ein ernstes Warnsignal. Können die Menschen von Abadan diese alte Wunde überwinden oder werden sie erneut in die Falle der Korruption geraten?

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