Der Minister für Landwirtschaft hat von einem Plan berichtet, wonach ab dem nächsten Jahr die Importeure von Grundgütern anstelle von staatlichen Devisen Öllieferungen erhalten werden. Sie werden dann die Verantwortung für den Verkauf dieser Lieferungen auf den ausländischen Märkten übernehmen.
Bildung eines Quasi-Monopols auf dem Markt für Grundgüter
Experten sind der Ansicht, dass diese Politik ein Zeichen für die Verschärfung der Devisenkrise im Land ist und tatsächlich ein ähnliches Modell wie „Öl gegen Nahrung“ im Inland reproduziert. Kritiker betrachten dies als besorgniserregend und sind der Meinung, dass ein solches Modell neben der Verringerung der Transparenz auch die Wahrscheinlichkeit der Bildung neuer quasi-monopolartiger Strukturen erhöht.
Das Management des Marktes für Grundgüter, das derzeit in Form eines korrupten Kartells aktiv ist, wird mit dem Netzwerk der Ölverkaufsmafia und Trusts verbunden sein. Diese Veränderungen könnten unerwünschte Folgen für die wirtschaftliche Zukunft des Landes haben.