Das Projekt Petrochemie Hengam, das bis zu 95 Prozent Fortschritt und bereit zur Inbetriebnahme war, ist durch Managementwechsel und die Ernennung von Abdolmajid Khaksar in eine ernsthafte Krise geraten. Diese Krise ist das Ergebnis von unqualifizierten Ernennungen und weit verbreiteter finanzieller und administrativer Korruption in diesem Unternehmen.
Managementherausforderungen und Unzufriedenheit der Mitarbeiter
Die Mitarbeiter von Petrochemie Hengam haben von erheblichen Schäden im Produktionsprozess von Harnstoff und von Schäden an vier Pumpen berichtet. Sie beklagen auch, dass etwa 18 Milliarden Toman für erfolglose Reparaturen ausgegeben wurden. Trotz der Erhöhung der Gehälter im Jahr 1405 ist das Einkommen der Mitarbeiter weiterhin gesunken, und viele von ihnen sind gezwungen, einen zweiten Job anzunehmen.
Die Kritik an der aktuellen Leitung hat insbesondere in Bezug auf die massiven Rechnungsstellungen im Sportbereich und die mangelnde Konzentration auf die Harnstoffproduktion und den Verkauf von Ammoniak zugenommen. Einige Mitarbeiter behaupten, dass die neuen Politiken sich ausschließlich auf den Verkauf von Ammoniak konzentrieren.
Protestunterschrift und Untätigkeit seitens des Persian Gulf Holdings
Über 500 Unterschriften gegen das aktuelle Management wurden an das Persian Gulf Holdings gesendet, aber es ist unklar, warum die oberen Manager in diesem Holding keine Maßnahmen gegen die Verluste aufgrund des ineffizienten Managements dieses Unternehmens ergreifen.
Wird die Krise von Petrochemie Hengam bald enden oder müssen die Mitarbeiter weiterhin auf Veränderungen warten?