Analyse und Notiz

Hamid Baranger; ein korruptionsbelasteter Manager, dessen Schatten weiterhin schwer wiegt

Der ehemalige Geschäftsführer der Nationalen Bohrgesellschaft Irans wurde aufgrund weitreichender Vergehen entlassen, doch die Spuren seiner Korruption belasten das Unternehmen weiterhin.

Monate nach der Entlassung von Hamid Baranger aus der Leitung der Sicherheitsabteilung der Nationalen Bohrgesellschaft Irans sind die Folgen seiner Entscheidungen und Verträge aus seiner Amtszeit weiterhin eine Belastung für das Unternehmen; eine Situation, die zu Ressourcenverschwendung und anhaltender Ausbeutung des öffentlichen Eigentums geführt hat.

Baranger, der aufgrund der Enthüllung über die Anwesenheit seines Sohnes in China und den Erhalt von Gehalt von der Firma zur gleichen Zeit entlassen wurde, sah sich währenddessen politischen Lobbyarbeit gegenüber, um sein Amt zu behalten, während die Aufsichtsbehörden in diese Angelegenheit eingriffen.

Vergehen und aufsehenerregende Verträge

Die Auswirkungen der Vergehen während der Amtszeit von Baranger dauern weiterhin an. Verträge, die in dieser Zeit und in Absprache mit einigen Auftragnehmern abgeschlossen wurden, haben die Fortdauer von Kostensteigerungen für die Nationale Bohrgesellschaft zur Folge. Zum Beispiel ist der Vertrag mit der Gasdienstleistungsfirma Sushiant zur Bereitstellung von Warnanlagen für Gasemissionen und Atemschutzmasken von minderwertiger Qualität und zahlreichen Abzügen betroffen, während er aufgrund der Nichtdurchführung einer neuen Ausschreibung für sechs Monate und zu einem neuen Tarif verlängert wurde. Dieser Vertrag, dessen jährlicher Betrag im letzten Jahr über 130 Milliarden Toman betrug, steht in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit der operativen Kräfte.

In einem weiteren Beispiel führte der Vertrag zur Bereitstellung von Sicherheitsschuhen zur Ansammlung von über achttausend Paar minderwertigen und ungenutzten Schuhen im Lager, während die operativen Kräfte mit einem akuten Mangel an Ausrüstung konfrontiert sind. Das Ausmaß der Vergehen und Absprachen während der Amtszeit von Baranger war so groß, dass die Auswirkungen selbst nach seiner Entlassung weiterhin spürbar sind.

Unbeantwortete Fragen zur Korruption

Die Ernennung von Baranger zum Berater des Geschäftsführers und Verantwortlichen für die Verwaltung von Angelegenheiten in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Gesundheit und Krisenmanagement erfolgte ebenfalls im Jahr 1401, und er wurde aufgrund nachgewiesener Vergehen auch von diesem Posten entlassen. Dieses Thema wirft erneut ernsthafte Fragen über die Gründe für die Verzögerung bei der konsequenten Verfolgung von korrupten Managern und die hemmenden Mechanismen in der Nationalen Bohrgesellschaft Irans auf.