Die Vergehen des ehemaligen Geschäftsführers der Petrochemie Padjam belasten bis heute die aktuellen Manager dieses Unternehmens und haben zu einem angesammelten Verlust für diese Gruppe geführt. Bei einem umstrittenen Kauf wurde ein Betrag von zehn Millionen Euro für den Kauf von Öl an ein Unternehmen namens Padico gezahlt, das keinerlei Verbindung zu den Handelsangelegenheiten der Petrochemie hat.
Die Rolle der Makler und Unterstützer Falahians
Die Wahl dieses Unternehmens hängt mit den Beziehungen seiner Manager zu einem Abgeordneten zusammen, der der Hauptunterstützer Falahians bei der Übernahme des Geschäftsführerpostens von Padjam war. Laut Berichten der globalen Märkte lag der Preis für industrielles Öl im Jahr 2024 im Durchschnitt zwischen 1200 und 1600 Dollar pro Tonne, jedoch haben Falahian und seine Komplizen dieses Öl zum Preis von 20.000 Euro pro Tonne gekauft, was das 16-fache des aktuellen Weltpreises ist.
Die Verteidigung dieses Kaufs erfolgte in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Betriebsleiters des Projekts und des Handelsmanagers, und die damaligen Mitglieder der Beschaffungskommission von Padjam haben ebenfalls als Komplizen an diesem offensichtlichen Diebstahl mitgewirkt. Doch der entscheidende Punkt in diesem Korruptionsfall ist die Ungewissheit über das Schicksal der gekauften Öle.
Finanzielle Schäden und Produktqualität
Wenn wir von einem Bedarf an diesem Öl ausgehen, wurde bei einer durchschnittlichen Zusammensetzung von 0,5 bis 3 Prozent Öl im GPPS-Produkt das gesamte Öl von 500 Tonnen für die Produktion von etwa 20.000 Tonnen Produkt verwendet, was bedeutet, dass die Produktionskosten bis hierhin mindestens das 2-fache des Marktpreises betragen haben.
Falls dieses Produkt nicht verwendet wurde, wird es mit der Zeit zweifellos an Qualität verlieren, und es wird ein Schaden von fast 2000 Milliarden Toman zur Liste der weiteren Schäden hinzugefügt, die aus Falahians Management resultieren.
Falahian, dessen Bilanz von Korruption und Vergehen geprägt ist und zur Zerstörung einer petrochemischen Einheit geführt hat, wurde anstatt sich vor Gericht zu verantworten, mit der Unterstützung seiner hintergründigen Abgeordneten, die clanbasierte Gründe haben, in ein größeres Unternehmen transferiert. Dieser Verstoß über zehn Millionen Euro hat sich in Bestechung und umfangreiche finanzielle Vorteile für die Abgeordneten verwandelt, was ihm diese Gelegenheit gegeben hat.
Falahians Bilanz bei Padjam ist ein zerstörerisches und verlustbringendes Erbe, das die nachfolgenden Manager vor große Herausforderungen bei der Schadens- und Verlustkompensation stellt.