Basierend auf den Dokumenten und Unterlagen, die aus dem Bauprojekt der landwirtschaftlichen Industrie und Düngemittel in Zanjan stammen, gibt es stichhaltige Beweise für die Entstehung eines umfassenden Währungsbetrugs; ein Fall, dessen Dimensionen von der Zuteilung von Währungsressourcen bis zur Umleitung von Geldern und der Übertragung von Risiken auf die allgemeinen Aktionäre reichen.
Details des finanziellen Vergehens
Gemäß diesen Dokumenten wurden 350 Millionen Euro aus den Mitteln des Währungsreservefonds in Form von Akkreditiven (LC) von der Nationalbank Zanjan – Filiale Khorramshahr diesem Projekt zugewiesen. Im Verlauf dieses Prozesses wurden 150 Millionen Euro aus diesem Kredit durch die Einführung eines fiktiven ausländischen Unternehmens ohne tatsächliche Aktivitäten in Deutschland (Stadt München) akquiriert; ein Unternehmen, das laut den Unterlagen weder über eine nachweisbare Betriebsgeschichte noch über eine angemessene Umsetzungskapazität im Verhältnis zur Höhe des erhaltenen Kredits verfügt.
Die Untersuchung des Verbrauchswegs der Ressourcen zeigt, dass ein erheblicher Teil der Währungsbeträge, anstatt für den Kauf von Ausrüstung und die tatsächliche Umsetzung des Projekts verwendet zu werden, über den Geschäftsführer des Unternehmens und ein Netzwerk von Unterstützern des Projekts an eine Reihe von Vermittlern und Wechselstuben weitergeleitet wurde. Diese Beträge wurden nach der Umwandlung in Bargeld systematisch über die Mechanismen des Kapitalmarktes in einen Kreislauf eingeführt, der letztendlich das Risiko und den Verlust, die aus der Umleitung der Ressourcen resultieren, auf die Kleinanleger übertragen hat; eine Situation, die die Kosten des Vergehens praktisch auf die Schultern der allgemeinen Aktionäre gelegt hat.
Management- und politische Netzwerke
Den vorhandenen Dokumenten zufolge hat die landwirtschaftliche Industrie und Düngemittel Zanjan ihre Tätigkeit unter dem Vorwand des Baus einer Petrochemie-Anlage begonnen; ein Projekt, das mit der Aneignung von Land von Bürgern, dem Verkauf von Aktien und der Gewinnung öffentlicher Mittel verbunden war. Im weiteren Verlauf und im Rahmen eines Netzwerks von Management- und politischen Beziehungen hat dieses Projekt durch die Mitwirkung einiger wirtschaftlicher und exekutiver Persönlichkeiten, darunter Dr. Hossein Abdeh Tabrizi (ehemaliger Direktor der Börse), Dr. Asghar Fakhrieh Kashan (ehemaliger stellvertretender Minister für Straßen), Dr. Mohammad Reza Modiri (Geschäftsführer), Mohammad Ali Abdiha (Geschäftsführer eines fiktiven Unternehmens in Deutschland) und Abbas Akhoundi (ehemaliger Minister für Straßen), erfolgreich die Genehmigung zur Zuteilung von 350 Millionen Euro aus dem Währungsreservefonds erhalten.
Die Gesamtheit dieser Beweise hebt die Notwendigkeit eines sofortigen Eingreifens der Aufsichts- und Justizbehörden hervor, um die Dimensionen dieses Falls zu klären, Verantwortlichkeiten zu bestimmen und die öffentlichen Interessen zu wahren.