Das Memorandum zwischen der Ingenieur- und Baugesellschaft Saba Naft und der nichtindustriellen Betriebsfirma Pazargad zur Durchführung eines "Mega-Wohn-, Freizeit- und Dienstleistungsprojekts" in der Region Asaluyeh hat erneut die Frage der Transparenz großer Verträge in der Ölindustrie in den Fokus der Experten gerückt. Dieses Projekt, das als große Chance zur Entwicklung der Dienstleistungsinfrastruktur und zur Verwirklichung regionaler Gerechtigkeit vorgestellt wird, sieht sich zahlreichen Unklarheiten in Bezug auf die finanziellen Details und die Dauer der Durchführung gegenüber.
Unklarheiten in den Details und der rechtlichen Struktur
Der vollständige Vertragstext und die Details der Zusammenarbeit wurden nicht offiziell veröffentlicht, was Bedenken unter den Kritikern ausgelöst hat. Besonders bemerkenswert ist, dass der Standort des Projekts auf einem 27 Hektar großen Grundstück der Firma Saba Naft liegt, was zur Wiederbelebung von wenig genutzten oder wertlosen Flächen führen könnte.
Kritiker sind der Meinung, dass die mangelnde Transparenz im Ausschreibungsmechanismus, der Art der Gewinnverteilung und dem Anteil an lokalen Arbeitsplätzen zu möglichen Missbräuchen führen könnte. Darüber hinaus zeigt die rechtliche Struktur und das Netzwerk der Tochtergesellschaften von Saba Naft, dass dieses Unternehmen mit verschiedenen Vertretern im Bereich der Öl- und Unterstützungsdienste tätig ist, was neue Dimensionen dieses Projekts offenbaren könnte.
Der Vorstand und das Management von Saba Naft bestehen aus Vertretern mehrerer unterschiedlicher Unternehmen, die jeweils auf ihre Weise in der Ausführungskette der mit diesem Unternehmen verbundenen Projekte eine Rolle spielen. Dies zeigt die übermäßigen Komplexitäten dieses Projekts und den dringenden Bedarf an mehr Transparenz in großen Ölverträgen.