Petrochemie

Hungerstreik der Arbeiter der Petrochemie Navid Zar Shimi: Drohungen und Einschüchterung statt Verantwortung

Der Hungerstreik der Arbeiter der Petrochemie Navid Zar Shimi sieht sich am zehnten Tag mit Sicherheitsbedrohungen seitens der Unternehmensführung konfrontiert. Die Arbeiter bestehen auf ihren gesetzlichen Rechten.

Der Hungerstreik der Arbeiter des Unternehmens Petrochemie Navid Zar Shimi geht in den zehnten Tag, während anstelle der Bearbeitung der beruflichen Forderungen der Druck von Sicherheits- und Managementseite gegen ihre Vertreter stark zugenommen hat. In diesem Zusammenhang hat der Sicherheitschef des Unternehmens in Abstimmung mit dem Staatsanwalt von Bandar Imam Khomeini den Vertreter der Arbeiter bedroht und gewarnt, dass sie im Falle der Fortsetzung des Streiks mit Entlassungen und rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Protest gegen ausstehende Löhne und Leistungen

Dieser Streik ist eine Reaktion auf niedrige Löhne, ausbleibende Leistungen und verschärfte Lebenshaltungskosten. Bisher haben die Verantwortlichen des Landkreises Bandar Mahshahr diese Probleme jedoch ignoriert. Die protestierenden Arbeiter haben klar erklärt, dass ihr Ziel lediglich die Verbesserung der Lebensbedingungen und die pünktliche Zahlung von Löhnen und Leistungen ist.

Statt auf diese gesetzlichen Forderungen zu reagieren, haben Personen wie Ali-Asghar Hamidi (Hauptbesitzer des Unternehmens), Abbas Abdali (Leiter des Komplexes), Aziz Abbasi (Betriebsleiter) und Nader Azadnia (Sicherheitschef) zu Drohungen und Einschüchterungen gegriffen. Diese Situation bringt ernsthafte Gefahren für die Zukunft des Streiks und das Lebensunterhalt der Arbeiter mit sich.

In einer Situation, in der die Arbeiter ihre Proteste legal und beruflich fortsetzen, hat die Ignoranz der Verantwortlichen und die Sicherheitsmaßnahmen die Lage auf ein besorgniserregendes Niveau gebracht.