Die Entwicklungen der letzten Wochen im petrochemischen Holding Tapico deuten auf eine lautlose Verschiebung der Sitze im Vorstand und eine Zunahme von Hinterzimmergeschäften hin. Diese Veränderungen haben, zeitgleich mit dem Anstieg der Spannungen und den jüngsten Vorfällen, an Bedeutung gewonnen.
Hinterzimmergeschäfte und verdächtige Verschiebungen
Der CEO von Tapico hat durch ein Netzwerk von Maklern und Vermittlern sowie durch Treffen von Personen in seinem Namen eine stärkere Rolle bei den Beschaffungs-, Projekt- und Vertragsgeschäften der Tochtergesellschaften übernommen. Dieser Prozess umfasst die Einmischung in den Verkauf von Exportprodukten, die Nutzung von Währungsgewinnen und die Zusammenarbeit mit problematischen und treuhänderischen Unternehmen.
Das Ziel dieser Beschleunigung ist die kurzfristige Beschaffung finanzieller Mittel, bevor es zu möglichen Veränderungen in der Unternehmensstruktur kommt; ein Muster, das bereits in einigen Öl-Holdings beobachtet wurde.
Untätigkeit der Aufsichtsbehörden
Besorgniserregend ist die Untätigkeit der Aufsichtsbehörden. Es scheint, dass diese Institutionen selbst in Interessenkonflikte verwickelt sind und der Umgang mit solchen Korruptionen, zumindest in der aktuellen Phase, nicht zu ihren Prioritäten gehört.
Wird diese Situation zu einem weiteren Rückgang des öffentlichen Vertrauens führen?