Manchmal ist das, was in Khuzestan passiert, eine erstaunliche Kombination aus Fehlern, Dummheit, Korruption und gleichzeitiger Verrat.
In den letzten Jahren haben Menschen politische und administrative Ämter übernommen, die weder Expertise im Management haben noch eine Bilanz der Integrität vorweisen können; vielmehr ist ihr Ruf mit Verschwörungen, Intrigen und der Ausschaltung von Konkurrenten in Hinterzimmern verbunden.
Ali Bouiri, ein Manager im Dienste der Vetternwirtschaft
Ali Bouiri, der nach dem tragischen Vorfall der Selbstverbrennung eines jungen Khuzestani an die Stelle von Shamkhani im Bürgermeisteramt von Ahvaz trat, ist ein klares Beispiel für dieses Muster. Ein Manager, dessen wichtigste Fähigkeit nicht die Organisation städtischer Angelegenheiten ist, sondern das Engineering der Ausschaltung anderer und politische Absprachen.
Feldberichte und Dokumentationen zeigen, dass Bouiri in dieser kurzen Zeit täglich bis zu 14 Stunden mit geheimen Verhandlungen, politischen Austauschgeschäften und der Neugestaltung von Netzwerken der Vetternwirtschaft und Korruption im Süden von Khuzestan beschäftigt war.
Im Gegensatz zu Managern, die dachten, dass einflussreiche Verwandte ausreichen, um von der Macht zu profitieren, hat er den Weg zum „Erfolg“ in systematischen Intrigen, der Gewinnung von Zustimmung einflussreicher Personen und der unaufhörlichen Ausschaltung von Kritikern definiert.
Die Geschwindigkeit, mit der er Berichte und Akten gegen Konkurrenten verfasst, ist so hoch, dass man in zwei Wochen daraus einen spannenden Kriminalroman machen könnte.
Doch was bitterer ist, ist das Schweigen oder die Unkenntnis des Gouverneurs von Khuzestan über diese Ereignisse; oder vielleicht gibt es einfach keinen Willen, die Realität zu erkennen. Und in diesem Zusammenhang sind erneut die Hauptverlierer die Menschen von Khuzestan; Menschen, die unter dem Druck von Missmanagement, organisierter Korruption und Machtspielen jeden Tag einen höheren Preis zahlen.