Das jüngste Verhalten des offiziellen Mediums der Islamischen Republik gegenüber den Opfern des blutigen Dezembers hat erneut die tiefe Kluft zwischen der Medienherrschaft und der verwundeten Gesellschaft im Iran offengelegt.
Erniedrigung im nationalen Sender
Die Beleidigung von IRIB gegenüber den Leichnamen der blutigen Dezemberopfer war nicht nur ein medialer Ausrutscher, sondern ein offensichtliches Zeichen für die Fortsetzung einer Haltung, die seit Jahren über diese Organisation herrscht. Ein Verhalten, das für die öffentliche Meinung nichts anderes ist, als Salz in die Wunden der Menschen zu streuen, die immer noch im Schock der Gewalt und Unterdrückung jener Tage leben und es unwahrscheinlich ist, dass sie so bald die psychologischen und sozialen Folgen überwinden.
Werbe- und Sicherheitsorganisation
IRIB, das in den letzten Jahren, insbesondere in politischen und sozialen Krisensituationen, mehr als ein Informationsmedium zu sein, zu einem werblichen und sicherheitspolitischen Arm des Systems geworden ist. Diese Organisation hat eine aktive Rolle bei der Reproduktion von Gewalt und der Schaffung von Feindbildern in der Gesellschaft gespielt, von der Vorbereitung erzwungener Geständnisse bis hin zur Legitimierung von Unterdrückung und der Schaffung von falschen Dichotomien.
Das Ergebnis eines solchen Weges ist der vollständige Verlust der medialen Autorität und die Umwandlung dieser Institution in ein Medium, dem selbst viele traditionelle Unterstützer des Systems nicht mehr folgen wollen.
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