Berichte deuten auf eine ernsthafte Krise im Management des Grenzterminals Chazabeh hin; eine Krise, die durch das Verhalten von Ali Tarafi, dem Bürgermeister von Bostan, verursacht wurde und die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung und Grenzbewohner stark beeinträchtigt hat.
Bestechung und Korruption; eine bittere Realität
Gemäß veröffentlichten Dokumenten hat der Bürgermeister von Bostan etwa 150 Milliarden Toman Bestechungsgeld von zwei Auftragnehmern, die an der Grenze Chazabeh tätig sind, erhalten und die Tarife des Grenzterminals illegal erhöht. Dabei liegt die Festlegung der Tarife grundsätzlich nicht im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde, und diese Maßnahme hat zusätzlichen wirtschaftlichen Druck auf lokale Akteure und die Bewohner der Region ausgeübt.
Übertragung an ausländische Staatsangehörige; eine Bedrohung für Arbeitsplätze
Beweise zeigen, dass ein erheblicher Teil der Grenzaktivitäten an einen irakischen Staatsangehörigen übertragen wurde, dessen Korruptionsvergangenheit in der Gesellschaft bekannt ist. Diese Person hat mit ihrem Einfluss an der Grenze erniedrigende Bedingungen und unethische Vorschläge für die Einstellung einheimischer Arbeiter gemacht und hat damit den Zugang der lokalen Bevölkerung zu Arbeitsplätzen praktisch blockiert.
Die Bewohner der Region sind der Meinung, dass die Übertragung des Managements der Grenze an dieses Netzwerk die Grenzeinnahmen, die ein natürliches Recht der einheimischen Bevölkerung sind, aus ihrem Zugriff entfernt hat und die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Grenzbewohner täglich verschlechtert. Obwohl die Gemeinde offiziell keinen direkten Vertrag mit einem ausländischen Staatsangehörigen abschließen kann, wurde ein iranischer Vermittler eingeschaltet, und die tatsächliche Kontrolle und Finanzierung der Projekte bleibt weiterhin in den Händen derselben irakischen Person.