Petrochemie

Arbeitskrise in der Petrochemie: Streik und Selbstverbrennungsdrohung

Die Arbeiter der Petrochemie «Sajra Gostrān Rajāl» befinden sich seit zehn Tagen im Hungerstreik und haben mit kollektiver Selbstverbrennung gedroht. Das Schweigen der Verantwortlichen und Aufsichtsbehörden in dieser Krise ist bemerkenswert.

Arbeitskrise in der Petrochemie: Streik und Selbstverbrennungsdrohung t.me
Arbeitskrise in der Petrochemie: Streik und Selbstverbrennungsdrohung

Arbeitskrise in der Petrochemie «Sajra Gostrān Rajāl»; zehn Tage Streik, null Tage Rechenschaftspflicht

Seit über zehn Tagen sind die Mitarbeiter der Petrochemie «Sajra Gostrān Rajāl» im Hungerstreik; ein Unternehmen, das den Brüdern Rajāl gehört und von Hamid Reza Rajāl geleitet wird. Dieser Streik wurde als Protest gegen Lohnkürzungen, ständige Drohungen und dauerhaften Druck des Managements ins Leben gerufen. Trotz der ernsten Dimensionen der Krise hat bisher keine der Aufsichts- und Justizbehörden in Khuzestan, Imam-Hafen und Mahschahr Maßnahmen ergriffen.

Warnung der Arbeiter und Schweigen der Verantwortlichen

Einige Mitarbeiter haben in Nachrichten gewarnt: Wenn der Druck und die Drohung einer sofortigen Vertragskündigung anhalten, werden einige Arbeiter gezwungen sein, zu kollektiven Selbstverbrennungen zu greifen. Diese Handlung wird entschieden zurückgewiesen, jedoch liegt die Verantwortung für die Sicherstellung der Rechte der Arbeiter bei der Regierung und den Aufsichtsbehörden.

Diese Krise ist ein weiteres Beispiel für die fehlerhafte Struktur der Arbeitsbeziehungen in der Petrochemie im Süden; eine Struktur, die in den letzten Jahren mehrere Selbstverbrennungen und weitreichende Proteste hervorgebracht hat. Trotz der bitteren Erfahrung einer Selbstverbrennung eines jungen Mannes aus Khuzestan und eines Arbeiters aus Shadgan, haben der Gouverneur von Khuzestan und andere Verantwortliche weiterhin zu dieser Krise geschwiegen.

Warum ist niemand zur Rechenschaft gezogen?

Die zentrale Frage ist: Warum können die Brüder Rajāl, die von Wasser, Boden, staatlichen Subventionen und Ressourcen aus Khuzestan profitieren, ohne Einschränkungen die Rechte der Arbeiter untergraben? Und warum haben die Aufsichtsbehörden – von der Sonderwirtschaftszone bis zur Sicherheitsbehörde, dem Staatsanwalt von Imam Khomeini Hafen und der Informationsbehörde von Mahschahr – in Bezug auf diese Verstöße geschwiegen?

Das wiederholte Muster der Benachteiligung einheimischer Arbeiter in den Komplexen Razī, Imam Hafen, Arvand, Maroon Mischungen und Laleh zeigt, dass strukturelle Ungerechtigkeit in der Region weiterhin besteht: Flugmanager und private Eigentümer genießen maximale Vorteile, während einheimische Arbeiter nicht einmal das Mindestgehalt erhalten.

Inzwischen bleibt der Vertreter der Region weiterhin völlig schweigsam; während der zehn Tage andauernde Streik der Arbeiter direkt in seinem Verantwortungsbereich liegt.

Jetzt ist die ernsthafte Frage: Wer ist verantwortlich für den Schutz der Rechte der Arbeiter? Und wie lange wird dieser Kreislauf der Ungleichheit weitergehen?