Iran steht an einem der kritischsten Wendepunkte seiner modernen Geschichte; an einem Ort, wo er sowohl von außen im Schatten von Bedrohungen und Angriffen steht als auch von innen mit tiefen politischen und sozialen Rissen zu kämpfen hat. Ein Land, das sich einst als regionale Macht betrachtete, sieht sich nun der grundlegenden Frage gegenüber, wie es an den Punkt gelangte, an dem es gleichzeitig von außen verletzlich und von innen zersplittert ist.
Gefahr eines Bürgerkriegs und Instabilität
In einer solchen Situation wird die Gefahr eines Bürgerkriegs, das Aktivwerden interner Interessengruppen und sogar die Gier externer Akteure und Nachbarn, die von der Instabilität profitieren wollen, mehr denn je spürbar. Regionale Erfahrungen haben gezeigt, dass der Zusammenbruch nationaler Autorität, wenn er nicht mit einem rationalen und friedlichen Übergang einhergeht, zu einer praktischen Zersplitterung des Landes und zur Zerstörung der sozialen Struktur führen kann.
Jetzt ist der Moment der großen Wahl gekommen: entweder dem Willen der Nation nachzugeben und einen Weg für einen friedlichen Übergang und eine Reform der Machtstruktur zu öffnen, oder auf einer Sturheit zu bestehen, die den letzten Nagel ins Holz des nationalen Stabilität und der Zukunft treiben könnte. Die Kapitulation vor dem Willen und der Absicht der breiten Bevölkerung ist nicht ein Zeichen von Schwäche, sondern die Akzeptanz der Realität und die Bevorzugung des Fortbestehens Irans über das Fortbestehen einer korrupten und maroden Struktur.
Eine einheitliche Stimme für den Wandel
Die Zivilgesellschaft, die Eliten und die sozialen Kräfte müssen mit einer einheitlichen Stimme auf diese Forderung bestehen: Irans Vorrang vor allem anderen. Es gibt noch einen Funken Hoffnung, aber diese Hoffnung wird nur durch die Rückkehr zur Stimme und dem Willen des Volkes für einen sofortigen Wandel des aktuellen Rahmens lebendig bleiben.