Die Ernennung von Kiamarz Haji-Zadeh zum stellvertretenden Entwicklungs- und Gouverneur von Khuzestan, die im Mai dieses Jahres stattfand, ist weiterhin mit vielen Kontroversen und Protesten konfrontiert.
Haji-Zadeh, der Erfahrung als Krankenpfleger und bei der Verabreichung von Infusionen und Injektionen in Krankenhäusern hat, befindet sich nun in einer der wichtigsten Managementpositionen der Provinz und spielt eine bedeutende Rolle bei den großen Entscheidungen in Khuzestan. Doch seine bisherigen Erfahrungen, insbesondere im Krisenmanagement, stehen stark in der Kritik.
Krisenmanagement und ineffiziente Vorgeschichte
Haji-Zadehs Vorgeschichte als stellvertretender Koordinator für Bauangelegenheiten der Gouverneurschaft von Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad sowie als Direktor für Krisenmanagement der Gouverneurschaft Khuzestan hat Besorgnis ausgelöst. Während seiner Amtszeit im Jahr 2019 während der Überschwemmungen handelte er so krisenverursachend, dass Aufsichtsbehörden seine Abberufung forderten. Zahlreiche Akten im Zusammenhang mit der Verwendung von Hilfsgeldern und der Aneignung von Staatsland sind unter den Themen, über die noch keine klare Aufklärung erfolgt ist.
Darüber hinaus ist Haji-Zadehs Rolle im Projekt zur Wasserübertragung des Flusses Aala nach Dishmook ein weiteres umstrittenes Thema. Experten glauben, dass dieses Projekt die Landwirtschaft in Bagmalek bedrohen und das Risiko der Zerstörung von zwei Millionen Dattelpalmen und des Schatt al-Shadgan-Feuchtgebiets mit sich bringen könnte.
Kritiker fragen sich, wie eine Person mit diesem Maß an Unklarheit und offenen Akten weiterhin im Management der Provinz präsent sein kann. Mit fortdauernden Kritiken könnte die Zeit für das Ende seiner umstrittenen Amtszeit als Gouverneur von Khuzestan gekommen sein.
Weitere Details und die Videodatei sind auf dem Fidus-Kanal verfügbar.