Asieh Hatami, CEO von IranTalent, präsentierte auf einer Konferenz die neuesten Daten dieser Jobplattform und zeichnete ein besorgniserregendes Bild der Arbeitsmarktsituation im Land. Sie erklärte, dass die Untersuchungen von IranTalent zeigen, dass in diesem Jahr 64 Prozent der Arbeitsverträge kurzfristig und für drei Monate oder weniger abgeschlossen wurden. Diese Situation zeigt eine zunehmende Unsicherheit im Geschäftsumfeld und die Bemühungen der Unternehmen, das Risiko zu reduzieren.

Hatami wies auch auf die Gehaltssituation der Mitarbeiter hin und sagte: Die Gehälter von 30 Prozent der Arbeitskräfte sind im Vergleich zum Vorjahr entweder unverändert geblieben, gesunken oder an die Einnahmen der Unternehmen gekoppelt. Dieses Problem übt zusätzlichen Druck auf die Arbeitskräfte aus und führt zu weiteren Bedenken in diesem Bereich.
Motivationskrise in Organisationen
Die CEO von IranTalent bezeichnete den Motivationsverlust als die größte Krise der heutigen Organisationen. Sie sagte: Laut den Daten dieser Sammlung verlassen 22 Prozent der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz nur wegen Motivationsmangel. Ein erheblicher Teil der verbleibenden Kräfte hat trotz ihrer Anwesenheit in der Organisation nicht die notwendige Motivation für eine effektive Tätigkeit, was die Produktivität und die Leistungsqualität der Organisationen beeinträchtigt.
Herausforderungen für Personalmanager
Hatami wies auf die Anliegen der Personalmanager im Frühjahr dieses Jahres hin und sagte: Die drei wichtigsten Herausforderungen für die heutigen Personalmanager des Landes sind „Gehälter und Leistungen“, „Motivationsmanagement der Mitarbeiter“ und „Personalabbau“. Diese Herausforderungen erfordern besondere Aufmerksamkeit und effektive Lösungen zur Verbesserung der aktuellen Situation.