Der Landesrechnungshof hat Ali Sadeghi, den damaligen Geschäftsführer des Kulturfonds, wegen mangelnder Zusammenarbeit mit den Prüfern und Behinderung des Prüfungsprozesses zu einer vorübergehenden Dienstenthebung im öffentlichen Dienst von 9 Monaten verurteilt. Dieses Urteil wurde von der vierten Beratungsabteilung des Rechnungshofs erlassen.
Erstellung der Akte und Gründe für die Verurteilung
Die Akte dieses Geschäftsführers wurde auf Beschwerde des Staatsanwalts des Rechnungshofs und basierend auf dem Bericht des Prüfungsausschusses für öffentliche und soziale Angelegenheiten erstellt. Das Hauptthema der Akte ist die mangelnde Zusammenarbeit des Kulturfonds mit den Prüfern des Rechnungshofs, was die Verweigerung der Vorlage von Finanzdokumenten und die Nichterfüllung des notwendigen Zugangs für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Prüfer umfasst.
Im Text des ergangenen Urteils heißt es, dass die Prüfer des Rechnungshofs zur Durchführung der Aufsicht und Überprüfung der finanziellen Leistung des Fonds vor Ort waren, ihnen jedoch der Zugang zu den benötigten Dokumenten und Unterlagen nicht gewährt wurde. Diese Handlung wurde als Behinderung und Störung des Prüfungsprozesses eingestuft.

Prüfungsprozess und Urteilsverkündung
Der Beratungsrat hat nach Prüfung der Prüfungsberichte, der Aussagen des Staatsanwaltsvertreters, der Verteidigung des damaligen Geschäftsführers des Fonds und anderer in der Akte vorhandener Unterlagen den zugewiesenen Verstoß als erwiesen angesehen und auf Grundlage des Absatzes 1 des Artikels 23 des Gesetzes über den Rechnungshof des Landes das Urteil zur vorübergehenden Dienstenthebung für 9 Monate erlassen. Gemäß diesem Urteil darf die verurteilte Person während der festgelegten Zeit keine Beschäftigung und kein Amt im öffentlichen Dienst ausüben.
Überprüfung der Verantwortung anderer Personen
Der Rechnungshof hat in einem anderen Teil seines Urteils betont, dass auch die mögliche Verantwortung anderer Personen, die mit der Verwaltung des Fonds in Verbindung stehen, überprüft werden kann. Dementsprechend wurde erklärt, dass der Staatsanwalt des Rechnungshofs, falls die Verantwortung anderer Personen festgestellt wird, einschließlich des Bildungsministers, des stellvertretenden Ministers für Entwicklung, Management und Unterstützung des Ministeriums, der Mitglieder des Kuratoriums, des Vorstands und anderer Verantwortlicher, eine separate Klage zur Überprüfung und rechtlichen Entscheidung einreichen kann.
Umsetzung des Urteils und dessen Folgen
Gemäß den vorhandenen Dokumenten wurde das ergangene Urteil als anwesend, endgültig und vollstreckbar erklärt. Dies bedeutet, dass das ergangene Urteil umgesetzt werden muss und gemäß den Bestimmungen des Urteils kein normaler Einspruchsweg vorgesehen ist. Diese Akte wurde im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben des Rechnungshofs zur Überwachung des Schutzes und der Bewahrung von öffentlichen Gütern und Ressourcen und zur Verpflichtung der betroffenen Einrichtungen zur Zusammenarbeit mit den Prüfern dieser Institution bearbeitet. 