Während viele junge Einheimische der Provinz Buschehr und der Region Asaluyeh weiterhin auf Beschäftigungsmöglichkeiten warten, wurden Behauptungen über die Einstellung eines Verwandten eines leitenden Managers in der Pars Petrochemie aufgestellt. Laut diesen jungen Menschen behaupten die in Asaluyeh tätigen Unternehmen aufgrund der Kriegsbedingungen und der Einstellungseinschränkungen, dass es keine Möglichkeit gibt, neue Arbeitskräfte einzustellen.
Umstrittene Einstellung
Den erhaltenen Informationen zufolge hat Mohammad Majaver Sheikhan, der Geschäftsführer der Non-Industrial Operations Company Pazargad, in den letzten Wochen seinen Neffen, der 1999 geboren wurde, in der Pars Petrochemie eingestellt, und er arbeitet nun in der Ausbildungsabteilung dieses Unternehmens. Die Quellen, die diese Behauptung aufstellen, betrachten diese Aktion als Beispiel für familiäre Vetternwirtschaft und fordern eine Untersuchung und Transparenz seitens der Verantwortlichen.

Probleme der einheimischen Jugend
Diese Behauptung wird in einer Situation aufgestellt, in der viele junge Einheimische der Region trotz ihrer Qualifikationen, Erfahrungen und der erforderlichen Bedingungen für eine Einstellung weiterhin keinen Zugang zu großen petrochemischen Unternehmen erhalten haben. Es wurde mehrfach erklärt, dass aufgrund der bestehenden Einschränkungen keine neuen Arbeitskräfte eingestellt werden können.
Kritik an den Einstellungspolitiken
Kritiker sind der Meinung, dass, wenn die Politik des Einstellungsstopps oder der Einschränkung aufgrund der besonderen Bedingungen des Landes angewendet wird, diese Politik einheitlich für alle umgesetzt werden sollte und niemand nur aufgrund familiärer Beziehungen oder managementseitiger Einflussnahme davon ausgenommen werden sollte.
Andererseits, wenn der Einstellungsprozess weiterhin im Gange ist, wird erwartet, dass die Priorität bei qualifizierten einheimischen Arbeitskräften liegt und Kriterien wie Meritokratie, Gerechtigkeit und Transparenz die Grundlage der Entscheidungsfindung bilden.