Eine Untersuchung des Mechanismus der Kraftstoffzuteilung im Land zeigt, dass ein Teil des Schmuggels von Erdölprodukten nicht über traditionelle und illegale Wege, sondern durch den Missbrauch von offiziellen Prozessen und rechtlichen Systemen erfolgt; ein Prozess, der bei schwacher Überwachung oder möglicher Absprache die Grundlage für die Entfernung erheblicher Mengen subventionierten Kraftstoffs aus dem realen Verbrauchskreislauf schaffen kann.
Hinter den Kulissen des legalen Kraftstoffschmuggels im System der Erdölproduktverteilung
Einer der wichtigsten Plattformen für die Registrierung und Zuteilung von Kraftstoffkontingenten ist das System https://newtejaratasan.niopdc.ir, das der Nationalen Gesellschaft für Erdölproduktverteilung gehört. Alle Fabriken, Industrieeinheiten, Unternehmen, Bauprojekte, Maschinenbesitzer, landwirtschaftliche Brunnen, Schiffe und andere Großverbraucher von Kraftstoff müssen ihre Anträge über dieses System registrieren, um Kontingente zu erhalten.

Nach der Registrierung des Antrags muss die benötigte Kraftstoffmenge von der zuständigen Stelle jedes Sektors online überprüft und genehmigt werden. Zum Beispiel wird der Kraftstoffbedarf von Schiffen von der Hafenbehörde, der Kraftstoffbedarf von Asphaltfabriken von der Straßenverwaltung, der Kraftstoffbedarf von Produktionseinheiten von der Industrie-, Bergbau- und Handelsorganisation und der Kraftstoffbedarf von landwirtschaftlichen Brunnen von der Landwirtschaftsorganisation genehmigt.
Laut informierten Quellen ist der erste verwundbare Punkt in diesem Prozess die Phase der Antragsgenehmigung. Zum Beispiel sollte eine Industrieeinheit, die nur mit 50% Kapazität arbeitet, ihren Kraftstoffbedarf entsprechend ihrer Produktion beantragen. Wenn die Kapazität der Tanks dieser Einheit 30.000 Liter beträgt, sie jedoch tatsächlich nur 15.000 Liter Kraftstoff benötigt, könnte die Genehmigung des vollständigen 30.000-Liter-Kontingents die Grundlage für die Entfernung von 15.000 Litern überschüssigem Kraftstoff aus dem realen Verbrauchskreislauf schaffen.
Experten glauben, dass bei fehlender effektiver Überwachung oder bei Absprache zwischen dem Antragsteller und dem Genehmigenden dieser Unterschied zwischen tatsächlichem Verbrauch und zugewiesenem Kontingent zu einem der Wege des Kraftstoffschmuggels werden könnte; ein Thema, das angesichts der hohen Anzahl täglicher Anträge bei Wiederholung erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte.

Ein weiterer Prozess, der aus Sicht der Experten eine genauere Überwachung erfordert, ist der Prozess der Kontrolle und Verifizierung der Kraftstoffverbrauchergeräte. Gemäß den bestehenden Verfahren sind die Qualitätskontroll- und Industriedienstleistungseinheiten der Nationalen Gesellschaft für Erdölproduktverteilung in den Provinzen verpflichtet, periodisch die Aktivität der Kraftstoffverbrauchergeräte und -maschinen zu überprüfen und zu berichten. Bei Schwächen in dieser Überwachung oder bei Genehmigung inaktiver Geräte besteht auch die Möglichkeit, Kontingente an Verbraucher ohne tatsächliche Aktivität zu vergeben.
Informierte Quellen sagen auch, dass dies nur eine der möglichen Methoden ist, um Kraftstoff aus dem offiziellen Kreislauf zu entfernen, und dass es in einigen Bauprojekten und Vertragsaktivitäten komplexere und scheinbar legale Methoden gibt, um Kraftstoff zu erhalten und zu übertragen, die eine Untersuchung durch Aufsichtsbehörden und Transparenz von den zuständigen Stellen erfordern.
Angesichts des erheblichen Preisunterschieds für Kraftstoff im Inland und in den Nachbarländern glauben Experten, dass die Verstärkung der Überwachung des Antragsgenehmigungsprozesses, die Anpassung der Kontingente an die tatsächliche Produktions- und Aktivitätsmenge und die Durchführung kontinuierlicher Feldinspektionen eine wichtige Rolle bei der Verhinderung der Verschwendung nationaler Ressourcen und der Reduzierung des Kraftstoffschmuggels spielen können.