Die Sozialversicherungs-Investmentholding, bekannt als «Shasta», hat im Juni 1405 einen ihrer schwächsten Monatsberichte vorgelegt. Diese Holding erzielte durch den Verkauf von Aktien im Wert von 9,3 Billionen Rial nur einen Gewinn von 66 Milliarden Toman, was ernsthafte Fragen zur Qualität der Einnahmen dieses Unternehmens aufwirft.
Verkauf von Vermögenswerten; die einzige Einnahmequelle
In einer Situation, in der die Dividenden der Tochtergesellschaften keinen Einfluss auf die Einnahmen im Juni hatten, war Shasta vollständig auf den Verkauf eines Teils ihres Portfolios angewiesen. Dies zeigt, dass Shasta ohne diese Verkäufe im betreffenden Monat praktisch keine nennenswerten operativen Einnahmen hatte. Der Verkauf von Vermögenswerten mit einem Anschaffungswert von 9,37 Billionen Rial und die Realisierung eines Gewinns von nur 66 Milliarden Toman werfen viele Fragen auf.
Alarm für das Portfoliomanagement
Diese schwache Leistung trat auf, obwohl ein Vergleich mit Juni 1404 zeigt, dass die operativen Einnahmen von Shasta von über 32,2 Billionen Rial in jenem Jahr auf nur 661 Milliarden Rial im Juni dieses Jahres gesunken sind. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf das Fehlen von Dividendenerträgen der Beteiligungsunternehmen zurückzuführen und zeigt, dass der Hauptmotor der Einnahmen der Holding im Juni nicht die Rentabilität der Tochtergesellschaften, sondern der Verkauf von Vermögenswerten war.
Diese Situation erfordert eine genaue Untersuchung der Gründe für diese Verkäufe und der Ziele, die damit verfolgt werden. Ohne Antworten auf diese Fragen steht das Portfoliomanagement von Shasta unter ernsthafter Kritik.