Enthüllung des Mossad-Anrufs beim Ölminister
Javad Owji, ehemaliger Ölminister, enthüllte im Zusammenhang mit den Angriffen auf die Gasinfrastruktur des Landes im Februar 2024 einen Telefonanruf, der laut ihm von einer Person, die dem Mossad zugeschrieben wird, getätigt wurde. Owji erklärte, dass er vor den Explosionen durch diesen Anruf über den Angriff auf die landesweiten Gasleitungen informiert wurde.
Details des Anrufs und der Gasleitungsexplosionen
Owji erklärte, dass das Land über 10 landesweite und 56 Zoll dicke Pipelines verfügt, um Gas vom Süden in die Mitte und den Norden des Landes zu transportieren. Er sagte, dass ihn in einer Nacht gegen ein Uhr morgens jemand anrief und sagte: „Heute Nacht wollen wir ein Feuerwerk veranstalten“. Dann fragte er: „Was ergibt drei plus fünf?“ und Owji antwortete: „Acht“. Der Anrufer erklärte sofort: „Wir haben die achte Leitung getroffen“.
Der ehemalige Ölminister fuhr fort, dass etwa fünf Minuten später die Verantwortlichen der Dispatching-Abteilung der Nationalen Gasgesellschaft ihn anriefen und mitteilten, dass die achte landesweite Gasleitung explodiert sei.
Weitere Angriffe und Gegenmaßnahmen
Owji fügte hinzu, dass, während er sich auf den Weg zur Dispatching-Abteilung machte, ein weiterer Anruf einging und der Anrufer fragte: „Was ergibt vier plus fünf?“ und nach der Antwort „9“ erklärte, dass auch die neunte Leitung angegriffen wurde.
Er sagte auch, dass anschließend die dritte Leitung angegriffen wurde. Dennoch stabilisierte sich das Netz innerhalb von zwei bis drei Tagen durch die Umstellung der Industrien und Kraftwerke auf flüssigen Brennstoff und das Looping der Gasleitungen, und trotz dieser Angriffe kam es zu keinen weitreichenden Störungen in der Gasversorgung der Bevölkerung.