Während eine Reihe von Projekten der Arvand Petrochemie weiterhin unvollendet und ohne Klärung bleiben, ist die Beharrlichkeit des Managements dieser Gruppe auf die Definition neuer Projekte mit enormen Devisen- und Rial-Beträgen fragwürdig. Das zweite Arvand-Projekt oder PVC 2 ist eines dieser Beispiele, das im Rahmen eines 500-Millionen-Euro-Vertrags mit der Jundi Shapur Company ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe und des Arbeitsbeginns im April 2024 innerhalb von 36 Monaten umgesetzt und in Betrieb genommen werden sollte.
Null Prozent Fortschritt und finanzieller Verlust
Laut Dokumenten wurden bisher 370 Milliarden Toman an den Auftragnehmer gezahlt, aber der Fortschritt des Projekts liegt weiterhin bei null Prozent. Wichtig ist die Berechnung der Zinsen auf das an den Auftragnehmer gezahlte Geld zu den festen Einkommensfonds des Persischen Golfs, die monatlich auf 9,25 Milliarden Toman geschätzt werden. Diese Berechnungen zeigen, dass dieses Projekt bisher einen Verlust von 259 Milliarden Toman für Arvand und seine Aktionäre verursacht hat. Trotz des fehlenden Fortschritts des Projekts sind die seltsamen Vertragsbedingungen so, dass es scheint, als ob der Auftragnehmer bereit ist, zu klagen und eine Strafe zu erhalten.

Unvollendete Projekte und Beharren auf neuen Plänen
Kritiker erinnern daran, dass die ergebnislose Zahlung solcher Beträge in einer Situation erfolgt, in der Projekte wie das Umkehrprojekt, das den Verkehr der Menschen in Shadegan erleichtern und einen wichtigen Teil der Unfälle und Verletzungen reduzieren sollte, nach vier Jahren ohne klare Erklärung aufgegeben wurden. Informierte Quellen in Arvand haben gesagt, dass seit der Ernennung von Yadollah Mossadeghi Fard zum neuen Geschäftsführer der Arvand Petrochemie, anstatt die vorherigen unvollendeten Projekte zu klären, er auf neuen Plänen besteht. Der Grund dafür soll in dem Vorteil liegen, der aus der Bestimmung der Auftragnehmer und dem möglichen Erhalt eines Anteils aus den vergebenen Verträgen resultiert.