Eingegangene Berichte werfen Fragen zur Leistung von Shahram Shini, dem Leiter der Wartung des Exporthafens Mahshahr, und einigen Managementprozessen in dieser Einrichtung auf. Laut diesen Behauptungen arbeitet Shahram Shini mit Unterstützung von Fardin Rashidi, dem CEO der Abadan Oil Refinery, weiterhin in seiner Position, und einige seiner Maßnahmen wurden von Mitarbeitern und lokalen Quellen kritisiert.
Illegale Einstellungen und übermäßige Einkäufe
Zu den angesprochenen Punkten gehört der Vorwurf der illegalen Einstellung einiger Verwandter und Bekannter des CEO, ohne die üblichen Verfahren zu durchlaufen und ohne die Nutzung von Vertragsverhältnissen. Es wird auch behauptet, dass während der aktuellen Managementperiode umfangreiche Einkäufe von Ausrüstungen und Waren getätigt wurden, von denen ein erheblicher Teil nach dem Kauf ungenutzt in Lagern aufbewahrt wird.

Scheinverträge und verdächtige Beziehungen
In einem weiteren Teil dieser Berichte werden Behauptungen über den Abschluss von Verträgen mit der Firma „Sedad Kar Etemad“ unter der Leitung von Mojtaba Bostan-Afrouz aufgestellt. Quellen behaupten, dass diese Verträge scheinbar abgeschlossen wurden und es gemeinsame Interessen und Beziehungen zwischen einigen Managern und dieser Firma gibt.
Unvollendete Projekte und zusätzliche Kosten
Es wird auch gesagt, dass ein erheblicher Teil der an Auftragnehmer vergebenen Projekte unvollendet geblieben ist und letztendlich von Unternehmensmitarbeitern abgeschlossen wird, was zu erhöhten Kosten und verminderter Effizienz führt.
Diskriminierendes Verhalten und inoffizielle finanzielle Forderungen
Einige Quellen behaupten auch, dass es diskriminierendes Verhalten in den Managementprozessen gibt und dass bei Ernennungen und der Einstellung von Mitarbeitern hauptsächlich Personen aus der gleichen ethnischen Gruppe bevorzugt werden. Darüber hinaus wird behauptet, dass jeder Auftragnehmer, der mit der Wartungseinheit zusammenarbeiten möchte, bei Ablehnung inoffizieller finanzieller Forderungen auf Hindernisse und Störungen im Projektablauf stößt.

Lobbyarbeit des Abadan-Abgeordneten im Parlament
Im Zuge dieser Behauptungen wird auch der Name Mohammad Molavi, Abgeordneter von Abadan, genannt, und einige Quellen behaupten, dass Vorteile oder Bestechungsgelder an einige Personen gezahlt wurden, um die Managementposition zu erhalten oder den Arbeitsablauf zu erleichtern. Diese Behauptungen wurden bisher durch kein offizielles Urteil oder Dokument bewiesen, und es wurde keine Reaktion von den genannten Personen veröffentlicht.
Entlassung erfahrener Mitarbeiter
Quellen behaupten auch, dass in den letzten Jahren viele erfahrene Mitarbeiter aus der Einrichtung entlassen wurden und neue Personen, die hauptsächlich Verwandte oder Landsleute einiger Manager sind, sie ersetzt haben. Laut diesen Quellen haben einige zuständige Stellen Kenntnis von diesen Themen, aber bisher wurden keine wirksamen Maßnahmen zur Überprüfung oder Bearbeitung dieser Behauptungen ergriffen.
