In einer Situation, in der die Menschen und Jugendlichen in den südlichen Regionen des Iran mit schwerer Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, hat das Beharren der in Khuzestan tätigen Industrieunternehmen auf der Einstellung von nicht-einheimischen Arbeitskräften den Protest der Einwohner dieser Regionen gegen die Leistung des Gouverneurs von Khuzestan und des Geschäftsführers der National Iranian South Oil Company verstärkt.

Einstellung von nicht-einheimischen Arbeitskräften in Ölgesellschaften
Laut eingegangenen Berichten haben selbst in Bereichen wie den Küchen der Ölgesellschaften Maroon3, Maroon Gas Injection und den Tochtergesellschaften der National Iranian South Oil Company die Küchenverantwortlichen wie Abutaleb Jaridezadeh in Zusammenarbeit mit einer Person namens Baymani, die Auftragnehmer dieser Unternehmen ist, entgegen der Vorschrift einer 70-prozentigen Einstellung von einheimischen und 30-prozentigen nicht-einheimischen Arbeitskräften alle benötigten Küchenkräfte aus anderen Städten rekrutiert.

Verzögerung bei der Einstellung einheimischer Arbeitskräfte
Informierte Quellen haben mitgeteilt, dass trotz der Bestätigung des Budgets für die Einstellung im Dienstleistungs- und Küchenbereich durch die Büros in Teheran vor über drei Monaten Baymani und Jaridezadeh die Einstellung der gewünschten Arbeitskräfte aus anderen Städten verzögert haben. Diese Maßnahme wurde aufgrund von ethnischen und verwandtschaftlichen Beziehungen ergriffen.
Kritik am Gouverneur von Khuzestan
Lokale Arbeitssuchende haben den Gouverneur von Khuzestan kritisiert und die Frage aufgeworfen, warum er als oberster Exekutivverantwortlicher der Provinz die offizielle Vorschrift zur Einstellung von mindestens 70 Prozent einheimischer Arbeitskräfte ignoriert hat. Dieses Thema hat den Verdacht auf eine Zusammenarbeit von Mowali Zadeh, dem Gouverneur von Khuzestan, mit Ramin Hatami, dem Geschäftsführer der National Iranian South Oil Company, zur Umgehung der Einstellungsvorschriften und zur Vergabe von Einstellungsvorteilen an Auftragnehmer verstärkt. Das Ergebnis dieser Maßnahmen war die umfangreiche Einstellung von nicht-einheimischen Arbeitskräften.
