Freihandelszonen im Iran wurden mit Zielen wie Produktion, Export, Anziehung von Investitionen und Technologietransfer gegründet. Dennoch werden sie in der öffentlichen Meinung eher als Orte für den Verkehr und den Kauf importierter Autos wahrgenommen. Übergeordnete Gesetze haben umfassende Ziele für diese Zonen festgelegt; von Entwicklung und Anziehung von Investitionen bis hin zur Schaffung von Arbeitsplätzen, Exportförderung, Marktregulierung und aktiver Präsenz auf regionalen und globalen Märkten. Diese Ziele scheinen umfassend und entwicklungsorientiert zu sein, aber in der Praxis hat ihre Vielzahl und manchmal Unvereinbarkeit zu einem der Hauptprobleme geführt.
Mangel an Transparenz und schwache Aufsicht
Der Mangel an Transparenz in den finanziellen und operativen Berichten der Freihandelszonen, die schwache Aufsicht und das Fehlen genauer Datenbanken haben es schwierig gemacht, die tatsächliche Leistung dieser Zonen zu bewerten. In einem solchen Umfeld geraten produktions- und exportorientierte Ziele in den Hintergrund und Importaktivitäten, insbesondere der Import von Autos, nehmen ihren Platz ein. Diese Situation hebt nicht nur die wirtschaftliche Kluft zwischen den Freihandelszonen und dem Festland hervor, sondern zeigt auch das Bild einer konsumorientierten Gesellschaft, in der die Präsentation von Luxusgütern die Produktion und produktive Arbeit überwiegt.
Berichte des Forschungszentrums des Parlaments geben ebenfalls ein klares Bild vom Scheitern der Freihandelszonen im Iran. Laut diesen Berichten beträgt der Anteil der Freihandelszonen am Nicht-Öl-Export des Landes etwa ein Prozent, an der Gesamtproduktion des Landes etwa ein Prozent und an den aktiven Produktionseinheiten weniger als drei Prozent. Dies, obwohl die Fläche der Freihandelszonen um ein Vielfaches größer ist als die der Industrieparks des Landes, aber die Beschäftigung in den Industrieparks weitaus höher ist als in den Freihandelszonen.
Abhängigkeit von Importen und Investitionsherausforderungen
Diese Statistiken zeigen, dass die Freihandelszonen im Iran bei der Erreichung ihrer produktiven Ziele nicht erfolgreich waren. Anstatt zu einem Motor für Produktion und Export zu werden, ist ein wesentlicher Teil ihrer Aktivitäten auf den Import von Konsumgütern, wenig ertragreiche Dienstleistungen und Tourismus angewiesen. Die finanzielle Abhängigkeit der Freihandelszonen von Importen hat diesen Kreislauf ebenfalls verstärkt. Wenn das Einkommen dieser Zonen aus Importen stammt, sinkt die Motivation zur Entwicklung einer exportorientierten Produktion.
Unter solchen Bedingungen ziehen Investoren es vor, in schnelle Gewinne aus Importen und dem Verkauf von Waren wie Autos zu investieren, anstatt in langfristige und produktive Bereiche einzutreten. Industrielle und exportorientierte Infrastrukturen bleiben ebenfalls unberücksichtigt, und die Freihandelszonen, anstatt von der Bürokratie des Festlands befreit zu sein, sind selbst von denselben Einschränkungen und administrativen Strukturen betroffen.