Ein Mitglied des Islamischen Konsultativrats hat in einem Schreiben an die Rechts- und Inspektionsabteilung des Rechnungshofs des Landes die Überprüfung einer Reihe von Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Gesetzes, den Verträgen und dem Management der Arvandan Oil and Gas Company gefordert. In dem Schreiben wird auf frühere Nachverfolgungen und Ermahnungen zur Umsetzung des Gesetzes in diesem Unternehmen hingewiesen und die Notwendigkeit betont, dass Aufsichtsbehörden das Thema aufgreifen und jegliches Unterlassen oder mögliche Verweigerung der Umsetzung des Gesetzes verhindern.
Gemäß dem Inhalt dieses Schreibens beziehen sich einige der angesprochenen Punkte auf die Art der Vergabe von Aktivitäten und die Nutzung der Kapazitäten von Auftragnehmern. Der Abgeordnete fordert die Überprüfung der Vergabe von überschüssigen Aktivitäten an Auftragnehmer ohne genaue Bewertung sowie die Verwendung von 25 % über den Vertrag hinaus; ein Thema, das die Notwendigkeit einer Überprüfung des Kostenmanagements und des Vergabeprozesses in diesem Unternehmen aufwerfen könnte.

Unklarheiten in Verträgen und Auswahl der Auftragnehmer
In einem weiteren Abschnitt des Schreibens wird der Kauf einer erheblichen Menge Diesel im Namen von Betriebsaktivitäten des Unternehmens erwähnt. Laut dem Schreiben wurde diese Maßnahme erstmals in Arvandan durchgeführt, und die Verbindung zu den Bohraktivitäten des Unternehmens ist eines der Themen, die zur Überprüfung an den Rechnungshof verwiesen wurden.
Der Arvandkenar-Vertrag ist ebenfalls ein weiterer Schwerpunkt des Schreibens. In diesem Abschnitt werden Fragen zur Rechtfertigung des Vertragsabschlusses und der Durchführung von Bohrtests ohne Ergebnis und ohne ausreichende Kenntnis des Themas aufgeworfen. Auch der Einsatz von Ausrüstung durch den Auftragnehmer und die Vergabe eines Teils des Produktionsprozesses an einen Auftragnehmer, der im Schreiben als „nicht qualifiziert“ beschrieben wird, wird angesichts der hohen Kosten als weiterer Punkt zur Überprüfung durch den Abgeordneten angeführt.

Die Verzögerung bei der Vertragsunterzeichnung und Vergabe von Verträgen für die Standortentwicklung von Bohrlöchern und die Art der Vergabe von Wiederaufbau und Bau dieser Standorte an bestimmte Unternehmen wird in diesem Schreiben ebenfalls thematisiert. Auch der Wechsel des Auftragnehmers für die Lieferung von Bohrschlammmaterialien von „Rah Energy“ zu „Diaco“ ist ein weiterer Punkt, der zur Überprüfung angesprochen wird. Im weiteren Verlauf des Schreibens wird die Art der Vergabe von Arbeiten an das Unternehmen „Amaco“ und das, was als mangelnde Management- und Aufsichtsfähigkeit von Arvandan über die Aktivitäten dieses Unternehmens bezeichnet wird, in Frage gestellt.
Fragen zu Projektkosten und Aufsichtsmethoden
Ein weiterer Schwerpunkt des Schreibens betrifft die Art des Kostenmanagements von Projekten. In diesem Abschnitt wird auf die Aktivitäten der Unternehmen „Sagama Energy“ und „Amaco“ verwiesen, und der Rechnungshof wird gebeten, die Durchführung der Projekte und das Management der damit verbundenen Kosten zu überprüfen. Auch die Art der Einbindung von Aufsichtsfaktoren der Auftragnehmer in die Projekte wird kritisiert. Laut dem Schreiben ist es notwendig, die Einhaltung der Vorschriften in diesem Bereich sowie die Art der Beziehungen und die Aufteilung der Verantwortung zwischen den verschiedenen Einheiten der Arvandan Oil and Gas Company zu überprüfen.

Ein weiteres Thema, das in dem Schreiben angesprochen wird, ist der Einsatz nicht-heimischer Aufsichtskräfte anstelle lokaler Kräfte in Projekten im Zusammenhang mit der National Drilling Company; eine Maßnahme, die laut den im Schreiben erhobenen Behauptungen den Protest einiger lokaler Kräfte hervorgerufen hat.
Die in diesem Schreiben angesprochenen Punkte umfassen eine Reihe von Themen im Zusammenhang mit der Auswahl und dem Wechsel von Auftragnehmern, Projektkosten, Beschaffung von Ausrüstung und Materialien, die Überwachung von Verträgen und die Durchführung von Betriebsprojekten. Nun wird erwartet, dass der Rechnungshof durch die Überprüfung der relevanten Dokumente und Verträge feststellt, inwieweit die erhobenen Behauptungen und Unklarheiten der Realität entsprechen und ob in den angesprochenen Prozessen Verstöße, Unterlassungen oder Abweichungen von gesetzlichen Vorschriften stattgefunden haben.
Der Eintritt von Aufsichtsbehörden und die Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse können dazu beitragen, die Dimensionen dieser Themen zu klären und Transparenz über die Art der Mittelverwendung und das Management in der Arvandan Oil and Gas Company zu schaffen.